Willkommen in der Komfortzone

Wer ein paar Extra-Euros in Komfort investiert, landet beim Frequency in einem ganz besonderen „Hotel“.

Quasi in letzter Minute haben sie sich doch noch dafür entschieden. Unsere vier Gewinnspielsieger sind unserem Beispiel gefolgt und sicherten sich Comfort-Tickets für das Frequency-Zelthotel. Aber trotz des nachmittäglichen Konsums eines Sixpacks Bier, welches immerhin im Preis inbegriffen war, mussten wir etwas ernüchtert feststellen, dass die bereits aufgebauten Zelte – hmm, wie sag ich’s am besten – verdammt klein sind. Vor allem wenn man zu zweit darin haust, so wie Robert und Florian.

Die Mädels, Sophie und Irina, haben die Not der Lage hingegen sofort erkannt und okkupierten einfach ein bislang leerstehendes Zelt. So haben jetzt beide ihr eigenes drei Quadratmeter großes Reich. Bleibt für sie nur zu hoffen, dass der wahre Zeltbesitzer nicht auftaucht. Denn dann heißt es wieder Kuscheln – miteinander, aber auch mit den Rucksäcken und Lebensmittelvorräten.

Raus aus der Claustrophoben-Hölle

Kein Wunder also, dass es Robert heute früh besonders eilig hatte aus dem Zelt zu kommen. Blöd nur, dass er bei seiner Flucht aus der aufgeheizten Claustrophoben-Hölle stolperte und zur Belustigung der Camping-Gesellschaft wie ein gefällter Baum auf dem Rasen aufschlug.

Die Pannen unserer Tiroler Festivalcrew gingen aber schon früher los. Genauer gesagt bei der Abfahrt aus Innsbruck. Florians Auto ertrug die Last der Ausrüstung nicht, wodurch die Reifen am Radkasten schleiften. Ein Autowechsel war die Folge - Irina übernahm in ihrem irischen Kleinwagen das, natürlich auf der falschen Seite angebrachte, Steuer.

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Gegen 16.30 Uhr trafen die vier endlich am Festivalgelände ein. Nach dem obligatorischen Anstehen an der Bandausgabe und einem Transportmarsch unter der sengenden St. Pöltener Sonne, war dann erstmal eine Entspannungsphase am Campingplatz und eine Abkühlung in der Traisen angesagt.

Aber nicht lange, denn der Auftritt der „Black Keys“ auf der Hauptbühne stand kurz bevor. Und die wollte sich niemand entgehen lassen. Noch schnell ein Snack von einem der zahlreichen Essenstände auf dem Weg zur Bühne und rein ins Getümmel. War die Stimmung bei den „Black Keys“ gut, so war sie bei den darauffolgenden „Killers“ fantastisch. Die Menge tobte und feierte die Hauptband des ersten Festivaltages. Auch unsere vier Tiroler Freunde hatten sichtlich Spaß. (siha)


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