Philip muss kürzertreten

Die Briten sorgen sich um ihren Prinz Philip. Der 91-jährige Ehemann der Queen hat immer öfter mit gesundheitlichen Beschwerden zu kämpfen.

London –„Ich glaube, sie könnte das ohne ihn nicht schaffen, vor allem in dem Alter, in dem sie nun beide sind.“ Das sagte Prinz Harry einmal in einem Interview über die Beziehung seiner Großeltern, Queen Elizabeth II. und Prinz Philip. Doch in letzter Zeit ist die Regentin immer öfter auf sich gestellt ...

Wie berichtet, muss sich der 91-jährige Philip nämlich erneut wegen einer Blasenentzündung im Spital behandeln­ lassen – schon im Juni litt er unter demselben Leiden. „Es ist unklar, wann er entlassen wird, aber er wird wahrscheinlich noch für ein paar Tage im Krankenhaus bleiben“, hieß es gestern von Seiten des Palasts. Er befinde sich aber wieder auf dem Wege der Besserung – die Sorgen um den liebenswert schrulligen Prinzen bleiben jedoch. Denn seine Kranken­akte wird immer dicker. Auszug gefällig? Zum letzten Weihnachtsfest versetzte er die ganze Familie in Aufruhr, weil ein verstopftes Herzkranzgefäß mit einem Stent wieder durchlässig gemacht werden musste. 2010 sorgte er mit einem Kutschen­unfall, bei dem er leicht verletzt wurde­, für Aufsehen ...

Aus diesem Grund fordern immer mehr Untertanen, dass der – wenngleich für sein Alter­ immer noch – rüstige­ Herr ein wenig kürzertreten soll, sofern er seine Gesundheit­ nicht noch mehr aufs Spiel setzen will. Bereits vor fast zwei Jahren­ hatte Philip angekündigt, er wolle dies tun – und dann doch kaum Wort gehalten. So gab er nur einige offizielle­ Funktionen, wie etwa die Kanzlerschaft der Universität in Cambridge, in jüngere Hände­. Doch in der Öffentlichkeit zeigte er sich dennoch immer wieder gern. Geliebte Traditionen kann man halt nicht so ohne Weiteres beenden ...

Dennoch sollte er sich in den nächsten Wochen Ruhe gönnen, steht heuer doch noch ein wichtiger Termin auf dem Kalender: Am 20. November feiert er mit seiner Eliza­beth nämlich­ den 65. Hochzeitstag. „Prinz Philip­ ist bekannt dafür, dass er Komplimente­ ablehnt, aber über all die Zeit war er ständige Stütze und Ratgeber“, rühmte­ die in Sachen Emotionen doch recht wortkarge­ Queen­ ihren Gatten einmal in einer Rede. Eine­ Stütze­, die ihr hoffent­lich noch lange zur Seite stehen­ wird. (bang, dpa, TT)

TT-ePaper gratis testen und 5 x 1.000 € Geburtstagsgeld gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt testen
TT ePaperTT ePaper

Kommentieren