Bergearbeiten von abgestürztem Gleisbauzug abgeschlossen

Das 80 Tonnen schwere Gefährt konnte am Donnerstag mit Hilfe zweier Kräne aus der Sillschlucht gehoben werden.

Patsch – Die Bergung der am Sonntag in die Sillschlucht südlich von Innsbruck gestürzten Gleisbaumaschine ist Donnerstagabend abgeschlossen worden. Die rund 40 Tonnen schwere Schweißmaschine wurde mit Hilfe von zwei Kränen in einem Stück gehoben, hieß es seitens der ÖBB. Am Montag hatte es geheißen, dass sie womöglich zerlegt werden müsse. Ein Waggon, der sich am Hang befunden hatte, wurde bereits am Vormittag geborgen.

Das Unglück hatte sich auf der wegen Sanierungsarbeiten noch bis 10. September gesperrten Brennerbahnlinie bei Patsch (Bezirk Innsbruck-Land) ereignet. Der insgesamt rund 80 Tonnen schwere Gleisbauzug, der am Bahnhof in Matrei abgestellt war, hatte sich offenbar wegen einer nicht richtig angezogenen Bremse selbstständig gemacht. Das herrenlose Fahrzeug war rund zehn Kilometer unterwegs, ehe es von den Schienen geriet. Der selbstfahrende Gleisbauzug gehört einer privaten Baufirma, die im Auftrag der ÖBB die Sanierungsarbeiten der aus dem 19. Jahrhundert stammenden Strecke durchführt. (APA)


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