Geisterfahrerunfall in Oberösterreich forderte zwei Schwerverletzte

Eine Ungarin war von der Autobahn falsch auf die Bundesstraße aufgefahren. Es kamen ihr mehrere Autos entgegen, mit einem prallte die 34-Jährige zusammen.

Symbolbild
© TT / Murauer

Linz - Ein Geisterfahrerunfall hat Donnerstagnachmittag zwei Schwerverletzte gefordert. Eine Ungarin war von der Welser Autobahn (A25) abgefahren und entgegen der Fahrtrichtung auf der Wiener Bundesstraße (B1) unterwegs. Das berichtete die Polizei Pressestelle am Freitag. Die 34-jährige Ungarin war gegen 13 Uhr mit ihrem 60-jährigen Schwiegervater und ihrem siebenjährigen Sohn nach Deutschland unterwegs. Nach einer Pause beim Autohof Wels fuhr sie allerdings auf die Linzer Richtungsfahrbahn der A25 auf. Sie erkannte den Fehler gleich und verließ die Autobahn sofort wieder über die nächstgelegene Abfahrt. Als sie dort auf die Welser Richtungsfahrbahn der B1 gelangte, lenkte sie als Geisterfahrerin in Richtung Marchtrenk.

Es kamen ihr mehrere Autos entgegen. Mit einem prallte sie zusammen. Dessen Lenker, ein 68-jähriger Pensionist aus Wels, wurde in seinem Pkw eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Wels geborgen werden. Auch seine Beifahrerin, seine 72-jährige Ehefrau, erlitt schwere Verletzungen. Sie wurden vom Notarzt erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Die Insassen im ungarischen Wagen wurden leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Der Alkotest war negativ. (APA)

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