Heiterwang plant und baut an der Zukunft

Heiterwang – Kurzfristig hatte der Bau der Umfahrung Heiterwang auch Kommunalsteuer für die Gemeindekasse bedeutet. Nun wird im verkehrsberu...

Heiterwang –Kurzfristig hatte der Bau der Umfahrung Heiterwang auch Kommunalsteuer für die Gemeindekasse bedeutet. Nun wird im verkehrsberuhigten Dorf aber verstärkt an der Zukunft gebaut. Zum einen geht es um den Bau eines Gewerbegebietes, zum anderen soll die Bevölkerungszahl durch Wohnbaumaßnahmen gesteigert werden.

Nicht weniger als 30.000 Quadratmeter groß soll das Gewerbegebiet im Zwickel zwischen Umfahrung und Einfahrt Heiterwang (von Bichlbach kommend) werden. „Die Hälfte ist für eine Tankstelle samt Raststation vorgesehen“, erklärt Bürgermeisterin Beate Reichl. Die Widmung für die Tankstelle „ist beim Fertigwerden“, die Planung für Wasser und Abwasser „sollte bald geschehen“ und die Grundbesitzer sollen eingebunden werden. Reichl ist zuversichtlich, dass 2013 die Tankstelle in Betrieb gehen könnte.

Ebenso wichtig ist der Dorfchefin die Bevölkerungsentwicklung. Sie baut dabei weniger auf Zweitwohnsitze als vielmehr auf Jungfamilien. „Die Jungen hätten gerne Miet-Startwohnungen. Wir sehen uns derzeit nach einem Bauträger um.“ Bauplätze stünden zur Verfügung. Für Heiterwanger gibt es außerdem „noch sechs Plätze zu einem Quadratmeterpreis von 35 Euro“. (pascal)


Kommentieren