Gleich der nächste Befreiungsschlag

Mit einem Sieg im heutigen Nachzüglerduell ab 18.30 Uhr im Tivolistadion gegen Schlusslicht Wr. Neustadt will der FC Wacker Innsbruck den Anschluss an das Tabellenmittelfeld schaffen.

Von Wolfgang Müller

Innsbruck –Der 2:1-Heimsieg letzte Woche in letzter Minute gegen Mattersburg war für den FC Wacker ein echter Befreiungsschlag. Doch selbst in der Freude über den ersten Saisonsieg hatten die Wacker-Profis schon das heutige Nachzüglerduell gegen Wr. Neustadt im Kopf. „Die drei Punkte gegen Mattersburg zählen nur dann richtig, wenn wir gegen Wr. Neustadt nachlegen“, waren sich Trainer, Sportdirektor, Obmann und auch Spieler einig. Oder wie es Tomáš Abrahám auf den Punkt bringt: „Das heutige Spiel ist der Schlüssel für die Zukunft.“ Damit meint der Wacker-Kapitän, dass man heute ab 18.30 Uhr im Tivoli mit drei Punkten die Weichen für entspanntere Wochen stellen kann.

„Mit einem Sieg können wir Wr. Neustadt sechs Punkte hinter uns lassen und uns am Mittelfeld orientieren“, hofft auch Trainer Walter Kogler, dass sich die Schwarzgrünen vorerst einmal aus dem Abstiegsstrudel entfernen. Atmosphärisch sei der erste Befreiungsschlag auch in der Vorbereitung auf das Duell mit dem Tabellenletzten zu merken gewesen. Was dafür spricht, gleich den nächsten folgen zu lassen. Personell ändert sich gegenüber dem siegreichen Kader der letzten Woche nichts. Die zuletzt leicht angeschlagegen Verteidiger Martin Svejnoha und Marco Kofler sind fit.

Mit dabei natürlich auch Siegtorschütze Christopher Wernitznig, der Mitte der Woche mit dem ÖFB-U 21-Team in Norwegen zusammen mit den beiden Wr. Neustadt-Profis Jörg Siebenhandl und Matthias Maak ein 2:2 erkämpfte. „Die beiden haben mir schon prophezeit, dass sie erstmals punkten wollen. Aber ich hab‘ ihnen gleich gesagt, dass es für sie im Tivoli nichts zu holen gibt“, so Wernitznig, der heute dort anschließen will, wo er letzten Samstag spektakulär aufhörte – mit seinem zweiten Saisontreffer.

Die Statistik spricht für die Tiroler. Seit dem einzigen Sieg 1965 haben die Gäste in sechs Auswärtsspielen keinen einzigen Treffer im Tivoli erzielt. Und das soll auch so bleiben, haben sich die Wacker-Profis fest vorgenommen.

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Klar, dass die Niederösterreicher anderes im Sinn haben. „Wir brauchen ein Erfolgserlebnis. Das ist genau das, was uns fehlt. Bisher ist es uns nicht gelungen, obwohl wir mit jedem Gegner ganz gut mitgehalten haben“, setzt Trainer Heimo Pfeifenberger endlich auf Zählbares.


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