Kufstein mit breiter Brust zum Titelfavoriten Liefering

Die Kufsteiner wollen auch nach dem Schlager in Liefering an der Tabellenspitze stehen. Die WSG Wattens peilt neue Serie an.

Von Wolfgang Müller

Innsbruck –Vier Spiele, vier Siege, Torverhältnis 12:3, Tabellenführung – besser hätte der FC Kufstein nicht die in die heurige Fußball-Westliga-Saison starten können. Klar, dass die Festungsstädter im heutigen Schlager beim Titelkandidaten FC Liefering mit breiter Brust auflaufen. „Für uns eine super Ausgangslage, denn der ganze Druck liegt bei den Salzburgern“, weiß FCK-Coach Thomas Silberberger, was seine Truppe nicht tun darf: „Einigeln und auf ein Remis spielen kommt nicht in Frage. Denn sonst kassieren wir eine Watschn, die sich gewaschen hat.“ Dass der Red-Bull-Ableger mit der Lizenz zum Aufstieg und dem starken Kader mit Routiniers und starken Talenten klarer Favorit ist, bestreitet Silberberger erst gar nicht: „Trotzdem haben wir unsere Möglichkeiten und die wollen wir nützen.“ Was die Kufsteiner freilich schmerzt, ist der Ausfall von Thomas Hartl, dem eine schmerzhafte Schienbeinentzündung zu schaffen macht. Der 26-jährige Verteidiger spielte zuletzt in Hochform und war bei Standardsituationen stets brandgefährlich.

So wie die Kufsteiner müssen in der fünften Runde auch die WSG Wattens und die Wacker Amateure auswärts antreten. Die Wattener, deren eindrucksvolle Serie der Unbesiegbarkeit (immerhin 33 Spiele) am Mittwoch gegen Liefering beendet wurde, wollen heute beim Aufsteiger Wals-Grünau gleich ein Zeichen setzen. „An unserer langen Verletztenliste hat sich zwar nichts geändert. Trotzdem bin ich überzeugt, dass die Mannschaft Charakter zeigt und gleich eine neue Serie anvisiert“, ist Robert Auer, der sportliche Leiter der Werkssportgemeinschaft überzeugt, dass die Tiroler die Niederlage gegen Liefering wegstecken und mit drei Punkten im Gepäck aus Salzburg zurückkehren.

Auch die zuletzt schussstarken Wacker Amateure haben sich beim Gastspiel in Dornbirn wieder einiges vorgenommen. Zuzutrauen ist der Truppe von Werner Löberbauer einiges, denn vor allem offensiv ließen es die Schwarzgrünen mit 15 Toren in vier Spielen schon so richtig krachen.

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