Vuelta bereitete Rückkehrer Contador großen Empfang

Der Spanier wurde nach seiner Dopingsperre umjubelt empfangen.

Pamplona – Die Vuelta soll vor allem für Alberto Contador zur großen Bühne werden. Der Radstar hofft in seiner Heimat auf ein glänzendes Comeback nach dem Dopingbann. Vor dem Start der 67. Spanien-Radrundfahrt am Samstag in Pamplona ließ es sich Rennchef Javier Guillen nicht nehmen, eine Pressekonferenz mit dem von einer Dopingsperre zurückgekehrten Star abzuhalten. Der Profi stellte dabei ein Benefizprojekt vor, bei dem gebrauchte Fahrräder gesammelt und nach Afrika verschickt werden sollen - der umstrittene Madrilene arbeitet an einem Imagewechsel.

Im Gegenzug überhäufte Guillen seinen Landsmann mit Lobeshymnen: „Alberto Contador ist das Beste, was der Vuelta geschehen kann. Dies wird eine Super-Vuelta.“ Die Spanier sind froh, dass die Contadors Dopingsperre rechtzeitig vor Beginn der Rundfahrt endete.

Von einer gänzlich unbeschwerten Rückkehr wollte der Champion von 2008 am Freitag aber nicht sprechen. „Ich gehe mit Lust und Motivation ins Rennen, aber was geschehen ist, hat mich stark geprägt“, sagte der Saxobank-Fahrer, der nach dem positiven Clenbuterol-Befund von 2010 stets seine Unschuld beteuert hatte. „Das kann ich nicht vergessen - es hat mir sehr geschadet.“ (APA)


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