Schifffahrt und Fischerei als Schwerpunkte

Von Walter Zwicknagl...

Von Walter Zwicknagl

Achenkirch –Schätze der Volkskultur des Achentals beherbergt der Sixenhof in Achenkirch seit 25 Jahren. „Wie sich der Erbhof heute darstellt, wurde er nach einem Brandanschlag im Jahre 1810 errichtet“, weiß der Hotelier Franz Waldhart, der nun Obmann des Förderungsvereins Heimatmuseum Achental ist. Er folgte Sigmar Stubenböck und Walter Mahlknecht in dieser Funktion nach. „Einige Zeit war man sich nicht einig, ob ein Museum im Sixenhof oder im alten Widum eingerichtet werden soll“, erinnern sich Waldhart und seine Stellvertreterin Maria Jaud, die einen großen Fundus an historischen Bildern hütet. Seit dem Jahr 1964 ist der Sixenhof im Besitz der Gemeinde Achenkirch. Zwischendurch beherbergte er auch Jugendliche.

„Wir wollen uns spezialisieren. Immerhin gibt es jetzt im Achental vier Museen. Zur Zeit der Gründung des Museums in Achenkirch bestanden tirolweit etwa 40 Museen, heute sind es nach Aussage von Experten schon fast 140 Museen. Künftige Schwerpunkte könnten für uns die Achenseeschifffahrt und die Fischerei sein“, denkt Waldhart laut über die neue Zielrichtung nach. Stolz ist der Verein auf die vielen Modelle der Achenseeschiffe, die Robert Mühlegger in mühevoller Arbeit geschaffen hat.

Da heuer Achenkirch seinen 900. Geburtstag feiert, will Waldhart auch im Museum, das eine Rauchkuchl, eine Werkzeugkammer, eine große Scheune, eine Schusterei und Modelle von der Holzbringung birgt, Akzente setzen. „Wir machen natürlich beim Nachterlebnis am Achensee am 22. September mit. Etwas Besonderes soll auch der Kirchtag im Oktober sein“, sagt Waldhart und hofft auf Verstärkung im Museumsverein, der nun 40 Mitglieder zählt.


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