Das neue Daheim braucht Technik

Egal, ob es in ein Studentenheim oder eine kleine Wohnung geht: Ohne Technik lässt es sich nicht mehr studieren. Was Studierende alles brauchen könnten.

Von Georg Holzer

Innsbruck –Lange dauert es nicht mehr, bis wieder viele angehende Studierende von zu Hause aus- und ins Studentenheim einziehen. In den USA und immer mehr auch bei uns gibt es um diese Zeit jede Menge „Back to school“-Angebote, die vor allem elektronischer Natur sind. Klarerweise stehen Computer, Smartphones und andere Gadgets hoch im Kurs.

Bei der teuersten Anschaffung, dem Laptop, ist noch ein wenig Geduld angesagt. Je länger man warten kann, desto besser werden die Angebote. Erst wenn alle Studierenden zurück sind, gibt‘s an diversen Unis Verkaufsstände und im Netz gute Angebote. Spannend bleibt etwa, ob Apple demnächst neue 13-Zoll-Macbooks mit Retina-Display bringt. Wer einen Windows-Rechner kaufen will, sollte unbedingt darauf achten, dass nur die neueste Chipgeneration namens „Ivy Bridge“ eingebaut ist. Sie ist deutlich leistungsfähiger und spart mehr Strom als ältere „Sandy Bridge“-Prozessoren.

Auch bei der Software gibt es jede Menge guter Angebote, damit Studierende „sauber“ arbeiten können. Spezielle, für das Studium notwendige Software bekommt man in vielen Fällen über die Universität kostenlos zur Verfügung gestellt. Hier empfiehlt es sich, beim jeweiligen Zentralen Informatikdienst (ZID) nachzufragen.

Bei Smartphones ist ebenfalls Warten angesagt. Einerseits kommen spezielle Studierenden-Angebote erst mit Uni-Start Anfang Oktober. Andererseits stellt Apple am 12. September sein nächstes iPhone vor und niemand sollte jetzt ein (womöglich bald uncooles) Smartphone kaufen. Ein magisches Wundergerät darf man sich vermutlich nicht erwarten, weshalb jetzt ein Blick in die Android-Abteilung nicht falsch ist.

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In jedes Heimzimmer gehört ein Drucker und damit man nicht wegen jeder Kopie auf die Uni laufen muss, empfiehlt sich eine Drucker-Scanner-Kopierer-Lösung. Solche Geräte gibt es bereits ab etwa 60 Euro. Doch Vorsicht: Beim Kauf sollte man den viel teureren Tintenverbrauch einkalkulieren. Schwarz-Weiß-Laserdrucker sind zwar in der Anschaffung teurer, im Unterhalt aber deutlich billiger.

Dafür kann der Scanner viel Geld sparen: Nicht alles muss kopiert werden – einscannen und am iPad lesen ist viel günstiger. Einzelne Buchseiten kann man mit entsprechender Software (OCR-Zeichenerkennung) in ein E-Book verwandeln. Auch längere Artikel aus dem Web liest man mit Kindle, Sony Reader & Co. viel leichter.

Apropos Bücher: Wie zu Weihnachten gilt auch am Uni-Start, dass man mit Gutscheinen nie falsch liegt. Studierende müssen schließlich jede Menge Bücher und Büroartikel kaufen. Ebenfalls beliebt: Gutscheine für den Musikdienst Spotify oder iTunes-Geschenkkarten für Apps oder Musik.

Nicht nur für den (hoffentlich legalen) Austausch von Dateien, sondern auch für das Backup von Seminararbeiten ist eine externe USB-Festplatte Pflicht.

Zu guter Letzt darf Unterhaltung in keinem Studienzimmer fehlen. Ein Fernseher mitsamt Playstation oder Xbox kann ebensowenig schaden wie auf das körperliche Wohl zu achten. Sportartikel können auch ein tolles Geschenk sein. Und wenn noch etwas Geld übrig ist, wäre etwas für die Kreativität gefragt: Spiegelreflexkameras halten die tollsten Studentenmomente am Leben.


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