Porsche fährt die dicksten Profite ein

Duisburg – Was verdienen die Autobauer an einem verkauften Neuwagen? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine deutsche Studie des Center Auto...

Duisburg –Was verdienen die Autobauer an einem verkauften Neuwagen? Mit dieser Frage­ beschäftigte­ sich eine deutsche Studie des Center­ Automotive­ Research (CAR) der Uni Duisburg-Essen. Während Porsche demnach die dicksten Profite einfährt, verliert Opel sogar im Schnitt mit jedem Kaufvertrag – fast 1000 Euro.

Weiterer Trend: Im Dreikampf mit Audi und Daimler hat sich BMW in der ersten Jahreshälfte­ als der erfolgreichere Auto­bauer erwiesen. Demnach verdiente BMW in den ersten sechs Monaten­ mit jedem verkauften Auto­ im Schnitt 4325 Euro­ vor Zinsen und Steuern – und war damit im Kerngeschäft stärker als die beiden Konkurrenten. Der vom Absatz her deutlich kleinere Sportwagenbauer­ Porsche spielt indes in einer ganz anderen Liga­: An jedem verkauften Neuwagen­ verdiente­ das Unternehmen in der ersten­ Jahreshälfte durchschnittlich 16.826 Euro vor Zinsen und Steuern – so viel wie kein anderer Hersteller. Damit gilt Porsche als einer der profitabelsten Auto­bauer der Welt. Außerhalb der Oberklasse hatte überraschend Chrysler im reinen Auto­geschäft die Nase vorn (1436 Euro­). Damit lag man noch vor der Konkurrenz. Kia verdiente 1386 Euro pro Fahrzeug und lag damit unter anderem vor Europas größtem­ Autobauer Volkswagen (916 Euro) und dem Weltmarktführer­ Toyota (845 Euro).

Ganz schlecht sah es für andere Autobauer aus: Opel machte pro verkauftem Auto im Schnitt 939 Euro Miese und auch Peugeot-Citroën zahlte 789 Euro zu. (dpa)

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