Tödlicher Al-Kaida-Angriff im Südjemen

Bei einem Angriff mutmaßlicher Al-Kaida-Kämpfer im Süden des Jemen sind mindestens 14 Soldaten getötet worden. Elf Armeeangehörige seien am Samstag erschossen worden, als der Sitz des Geheimdienstes in der Stadt Aden angegriffen wurde, sagte ein Angehöriger der Sicherheitsdienste.

Drei weitere Soldaten wurden demnach getötet, als ein Selbstmordattentäter mit einem mit Sprengstoff präparierten Fahrzeug in den Hof des Gebäudes fuhr. Die bewaffneten Angreifer seien „Elemente von Al-Kaida“ gewesen, sagte er weiter.

Die Angreifer waren demnach maskiert und mit Maschinengewehren sowie Panzerfäusten bewaffnet. Der Überfall wurde von zwei verschiedenen Punkten aus geführt, wie der Sprecher weiter sagte. Viele Soldaten schliefen den Angaben zufolge, als die Angreifer Handgranaten in die Baracken warfen. Bei dem Angriff wurden demnach auch vier Soldaten und drei Mitarbeiter des Staatsfernsehens verletzt, dessen Gebäude sich in der Nähe befindet.

Die Angreifer konnten fliehen. Die Partisanen der Scharia, ein Ableger des Terrornetzwerkes Al-Kaida, hatte im vergangenen Jahr die Schwächung der Regierung durch die Proteste gegen den damaligen Präsidenten Ali Abdallah Saleh genutzt, um ihre Macht im Süden und Osten des Jemen auszubauen.


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