Mindestens drei Tote bei Erdbeben in Indonesien

Ein Erdbeben der Stärke 6,3 erschütterte am Sonntag die Insel Sulawesi. Mindestens zwölf Menschen wurden schwer verletzt.

Palu – Bei einem Erdbeben der Stärke 6,3 sind in Indonesien nach Behördenangaben mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Das Beben ereignete sich Samstagabend in der Nähe der Bergdistrikte Moutong und Sigi auf der Insel Sulawesi im Osten des Archipels. Zwölf weitere Menschen wurden schwer verletzt. Das Beben hat zudem 40 Häuser beschädigt.

Nach Angaben der US-Erdbebenwarte (USGS) lag das Epizentrum 56 Kilometer südöstlich der Provinzhauptstadt Palu, in der das Beben ebenfalls zu spüren war. Viele Bewohner rannten auf die Straßen, erst nach etwa 15 Sekunden hörten die schweren Erschütterungen auf. Unter den drei bisher gemeldeten Todesopfern sei ein neunjähriger Bub, sagte der Sprecher des Katastrophenschutzes, Sutopo Purwo Nugroho.

Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, auf dem mehrere Kontinentalplatten und ozeanische Platten aneinanderstoßen. Dadurch kommt es in dem Gebiet regelmäßig zu Vulkanausbrüchen und Erdbeben. (APA/AFP)


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