Fall Rebasso: Zwei russische Ex-Polizisten stehen unter Verdacht

Laut eines russischen Zeitungsberichts haben die beiden Russen zugegeben, den Wiener Anwalt entführt zu haben. Sein Tod sei jedoch nicht geplant gewesen.

Moskau – Der Wiener Rechtsanwalt Erich Rebasso dürfte von zwei ehemaligen russischen Polizisten getötet worden sein. Pavel V. und Alexander M., die wegen Betruges und Drogenhandel vor Gericht gestanden sind, haben laut der russischen Zeitung Kommersant daily bei ihrer Einvernahme zugegeben, den Juristen entführt zu haben. Der Mord an Rebasso war laut ihren Angaben nicht geplant, viel mehr hätten sie ihn versehentlich zu fest auf den Kopf geschlagen. Trotz des Todes ihres Opfers versuchte das Duo noch, 435.000 Euro von der Familie des Anwaltes zu erpressen.

Die beiden Verdächtigen gaben an, dass sie im Auftrag eines Hintermannes gehandelt haben. Einen Auftraggeber nannten sie allerdings nicht. Dem Duo droht im Falle einer Verurteilung alleine wegen Entführung eine Haftstrafe von 15 Jahren in Russland. (APA)


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