23 Verletzte bei Zusammenstößen im Norden des Libanon

In der Nacht auf Dienstag kam es zu einem Schusswechsel zwischen Alawiten und Sunniten in Tripoli. Mehrere Fahrzeuge wurden beschädigt, Häuser haben gebrannt.

Tripoli - Bei Zusammenstößen zwischen Sunniten und Alawiten im Norden des Libanon sind in der Nacht auf Dienstag mindestens 23 Menschen verletzt worden. Wie ein Vertreter der Sicherheitskräfte sagte, waren in der Küstenstadt Tripoli am Montag an der Grenze zwischen dem mehrheitlich sunnitischen Viertel Bab al-Tabbaneh und dem vorwiegend alawitischen Viertel Jebel Mohsen Schusswechsel zu hören. Während die Alawiten mehrheitlich den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad unterstützen, halten die Sunniten zu den Rebellen.

Mehrere Fahrzeuge wurden den Angaben zufolge beschädigt, zudem habe es in mehreren Häusern gebrannt. Die Armee habe zunächst das Feuer erwidert, sich dann aber von der Syrien-Straße zurückgezogen, welche die Frontlinie zwischen den beiden Vierteln bildet, sagte der Vertreter der Sicherheitskräfte. In Tripoli gab es seit Mai wiederholt heftige Zusammenstöße zwischen Gegnern und Anhängern Assads. Auch in anderen Landesteilen verschärft der Konflikt im Nachbarland zunehmend die Spannungen zwischen den Volksgruppen. (APA/AFP)


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