Bauernmarkt nutzt ab sofort jeden Samstag „Heimvorteil“

Der InsriX-Bauernmarkt vor dem Pflegeheim Gurgltal in Imst ist ein voller Erfolg. Statt einmal monatlich findet er nun wöchentlich statt.

Von Renate Schnegg

Imst –Seit März dieses Jahres können jeden ersten Samstag im Monat hochwertige bäuerliche Produkte aus der Region am Vorplatz des Pflegezentrums Gurgltal erstanden und verkostet werden. Der Platz ist mit Bedacht gewählt, denn es geht auch darum, „dass der Markt eine Belebung für unsere Bewohner sein soll“, erklärt Heimleiterin Andrea Jäger.

Die Rechnung sei voll aufgegangen, „sie freuen sich schon den ganzen Monat auf den nächsten Markt“, ist Jäger zufrieden. Das ist auch Christine Schnegg, Obfrau des Vereins Bauernland Gurgltal-Imsterberg mit seinen inzwischen knapp 30 Mitgliedsbetrieben und der Internet-Vermarktungsplattform InsriX: „Seit Beginn des Marktes konnten wir unsere Besucherzahlen um mehr als 100 Prozent steigern.“

Seien es zu Beginn noch rund 100 Besucher pro Markt gewesen, „sind es inzwischen 200 bis 300“, freut sich die Obfrau. Die Zahl der teilnehmenden Bauern sei konstant bei sieben geblieben, aber das Sortiment habe sich deutlich erweitert. Zum Rahmenprogramm gehören wechselnde Themenschwerpunkte, aber auch die Vorführung alter Handwerkskunst, Verkostungen von Wein und Bier sowie auch Speisen aus regionalen Produkten. Im Juni waren es Hochlandrinder-Steaks, es folgten Spanferkel und Marillenknödel. „Inzwischen kommen die Kunden aus der Innenstadt, um bei uns mittagzuessen“, schildert Mandi Linser.

Und weil die Nachfrage am Bauernmarkt immer größer wird, hat man sich dazu entschlossen, den Markt jeden Samstag anzubieten. „Vorerst bis zum Adventmarkt und im Hochwinter werden wir pausieren“, sagt Schnegg. Auftakt ist bereits am Samstag, 1. September, von 9 bis 13 Uhr.

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Den Start des Vereins im November 2010 finanzierten die Gemeinden Tarrenz, Imst, Nassereith und Imsterberg mit zusammen 15.000 Euro auf drei Jahre. Weitere 15.000 Euro trug das Land bei. Bezirksbauernobmann Rudolf Köll lacht das Herz: „InsriX ist genau zu jener Marke geworden, die wir uns wünschten.“ Er wünscht sich außerdem, dass die Gemeinden auch in Zukunft mitfinanzieren. Und es freue ihn, dass man beim Markt auf die Saisonalität der Produkte achtet.


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