Wettsingen mit großem Orchester

Innsbruck – Heute um 19 Uhr geht im Innsbrucker Konservatorium das öffentliche Final-Konzert des Gesangwettbewerbs um den „Pietro Antonio Ce...

Innsbruck –Heute um 19 Uhr geht im Innsbrucker Konservatorium das öffentliche Final-Konzert des Gesangwettbewerbs um den „Pietro Antonio Cesti“-Preis über die Bühne. Der Wettbewerb findet zum dritten Mal im Rahmen der Festwochen der Alten Musik statt. Während für die vier österreichischen Teilnehmer bereits nach den Vorrunden, die in den vergangenen Tagen stattgefunden haben, Schluss war, haben sich zehn Teilnehmer aus neun verschiedenen Ländern für das Finalsingen mit Orchester qualifiziert.

Insgesamt haben 75 Nachwuchssängerinnen und -sänger, die allesamt bereits Erfahrung auf bedeutenden Bühnen und in renommierten Ensembles gesammelt haben, am Wettbewerb teilgenommen.

Vergeben wird der Preis von einer international besetzten Fachjury, der neben Festwochen-Leiter Alessandro De ­Marchi, die Opernsänger Anne Gjevang und John Mark Ainsley sowie Hein Mulders (designierter Intendant des Aalto Theaters und der Philharmonie Essen), Künstleragent Eitan Sorek, der künstlerische Leiter des Festivals della Valle d‘Itria Alberto Triola und Joshua Winograde, künstlerischer Betriebsdirektor der Los Angeles Opera, angehören. Juryvorsitzender ist der künstlerischer Betriebsdirektor des Theater an der Wien, Sebastian F. Schwarz.

Das Repertoire des Wettbewerbs bilden Werke der einflussreichsten Barockkomponisten. Neben Arbeiten des Namensgebers Pietro Antonio Cesti sind dies vor allem Arien und Szenen aus Barockopern von Händel, Monteverdi, Purcell, Cavalli und Vivaldi. Im Mittelpunkt stehen Passagen aus Henry Purcells „Dido and Aeneas“. Die Oper wird im kommenden Jahr – gemeinsam mit John Blows „Venus und Adonis“ – als „Barockoper: jung“ bei den Festwochen aufgeführt werden. Wobei tragende Rollen mit Teilnehmern des diesjährigen Cesti-Wettbewerbs besetzt werden.

Neben den drei Hauptpreisen, die mit 4000, 3000 und 2000 Euro dotiert sind, werden der Atle-Vestersjø-Nachwuchs­preis im Wert von 1500 Euro und der Publikumspreis (1000 Euro) sowie Sonderpreise vergeben. (jole)


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