Fukushima-Katastrophe

Rekordwerte an Radioaktivität in japanischem Fisch gefunden

Der Messwert entspricht dem 258-fachen dessen, was der Staat als unbedenklich zum Verzehr einstuft.

Tokio - Die Zerstörung des japanischen Atomkraftwerks Fukushima Daiichi durch einen Tsunami 2011 belastet weiter die Umwelt. Vor Fukushima im Meer gefangene Fische weisen Rekordwerte radioaktiven Cäsiums auf. Bei zwei Grünlingen wurden 25.800 Becquerel Cäsium pro Kilogramm gemessen. Das gab der Akw-Betreiber TepCo laut japanischen Zeitungen vom Mittwoch bekannt.

Der Messwert entspricht dem 258-fachen dessen, was der Staat als unbedenklich zum Verzehr einstuft. Die Fische wurden Anfang August in einer Entfernung bis 20 Kilometer von der Atomruine in 15 Metern Tiefe gefangen. Das Fischen vor Fukushima unterliegt wegen des Unglücks freiwilligen Beschränkungen. (APA/dpa)

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