Betonklumpen durchschlug Scheibe des Führerhauses

Der Betonklumpen traf den Mann am Kopf, er wurde schwer verletzt. Es bestehe keine Lebensgefahr, berichtete die Polizei.

Wien - Ein 43 Jahre alter Mann ist am Dienstag bei einem Arbeitsunfall in Wien-Liesing verletzt worden. Ein Betonklumpen hatte die Scheibe des Führerhauses einer Drehbohranlage, in der der Mann gesessen war, durchschlagen und den Bauarbeiter am Kopf getroffen. Es bestand keine Lebensgefahr, berichtete die Polizei am Mittwoch. Der Unfall ereignete sich kurz vor 11 Uhr auf einer Baustelle in der Halban-Kurz-Straße, als Arbeiten mit einer Betonpumpe durchgeführt wurden. Plötzlich blieb ein Betonstück im Schlauch stecken. Arbeiter versuchten, den Klumpen mittels Wasserdruck zu lösen, schilderte eine Polizeisprecherin der APA. Dabei baute sich im Schlauch ein derartiger Druck auf, sodass sich das Betonstück löste und wie ein Geschoß auf den Boden und in weiterer Folge gegen die in unmittelbarer Nähe stehende Drehbohranlage flog und die Scheibe durchschlug. Der 43-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Das Arbeitsinspektorat wird den Vorfall prüfen, berichtete die Polizei. (APA)

TT-ePaper gratis testen und 5 x 1.000 € Geburtstagsgeld gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt testen
TT ePaperTT ePaper

Kommentieren


Schlagworte