Vielschichtige Künstlerschau

Einen Monat lang residierten drei Künstler in Pflach. Heute sind die Arbeiten zu sehen.

Pflach –Zum Raum für „anastrophale Kultur“ wird heute ab 19 Uhr das Kulturhaus Pflach. Diesen Begriff verwendet der Berliner Künstler, Philosoph und Aktivist Krystian Schneide­wind. Er beschreibt damit „die plötzliche Wendung zum Guten“ und erklärt die Herkunft des Begriffes aus dem Griechischen: ana = hinauf, strephein = wenden.

Gemeinsam mit der preisgekrönten Berliner Modekünstlerin Karen Jessen und dem oberösterreichischen Maler und Bildhauer Andreas Buttinger-Caspar war Schneidewind einen Monat lang „Artist in Residence“ in Pflach. Die Einladung dafür hatte Gabriele Lehner ausgesprochen, eine gebürtige Pflacherin, die in Wien eine Personalberatung aufgebaut hat. In der Sternwartestraße in Wien eröffnet sie außerdem am 31. August den Kulturraum Sternw*Arte mit einer Show ihrer „anastrophalen“ Künstlerfreunde. Vorab ist die Sternw*Arte nun heute Abend und noch morgen­ zu Gast in Pflach.

Lehner und Mitinitiator der Sternw*Arte, Christoph Santner, planen nach dieser ersten Erfahrung, regelmäßig „Artists in Residence“ nach Pflach zu bringen. Denn die volle Unterstützung der Gemeinde, besonders durch Vizebürgermeister Sieghard Insam, begeistert beide. „Wer weiß, vielleicht entdecken wir ja hier noch den einen oder anderen Shootingstar“, schmunzelt Santner. (TT)

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