Längenfeld investiert kräftig in die Infrastruktur

In der Gemeinde Längenfeld rumort es bautechnisch: Größter Brocken ist die Erweiterung der Kläranlage für 4,8 bis fünf Millionen Euro.

Von Renate Schnegg

Längenfeld –Vieles ist bereits abgeschlossen – so etwa der Umbau und die Sanierung des Gemeindesaals, für welchen 320.000 Euro im heurigen Jahr budgetiert sind, und der Spielplatz in Huben sowie die Beachvolleyball-Plätze am alten Fußballplatz. Die Arbeiten für die Kinderkrippe in Huben (240.000 Euro budgetiert) biegen in die Zielgerade.

Viele Vorhaben warten aber noch auf ihre Realisierung. Der finanziell größte Brocken ist dabei die Erweiterung und Sanierung der Kläranlage, die bereits im vergangenen Jahr begonnen wurde und in drei Etappen durchgeführt wird. „Die Kosten liegen zwischen 4,8 und fünf Millionen Euro“, erklärt Bürgermeister Ralf Schonger.

Die Anlage ist zu klein geworden: Mit rund 4800 Einwohnern ist Längenfeld eine der größten Gemeinden im Bezirk Imst. „Wir haben ca. 6000 Betten, die Anlage muss auf den Maximalwert ausgelegt sein“, fügt Schonger an.

Ein weiterer großer Brocken ist die etappenweise Erweiterung der Musikschule mit Neubau des Probelokals und des Pavillons samt öffentlicher WC-Anlage im Bereich des ehemaligen Lehrerhauses: Eine Million Euro ist im heurigen Budget dafür vorgesehen.

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„Abbruch und Bodenaushub sind bereits erledigt“, sagt Helene Falkner, die Obfrau des Bauausschusses. Falkner legt großen Wert darauf, „dass wir vornehmlich heimische Firmen mit den Arbeiten beauftragen“. Noch heuer umgesetzt werden soll außerdem der Neubau des Feuerwehrhauses im Längenfelder Ortsteil Gries, der mit 210.000 Euro im laufenden Budget aufscheint. Mit 210.000 Euro schlägt sich zudem der Kauf eines Feuerwehrautos für die Grieser Florianijünger zu Buche.

Das Grieser Feuerwehrhaus sowie die Erweiterung der Musikschule und der Neubau des Pavillon mit öffentlicher WC-Anlage werden über die erst im heurigen Jahr gegründete Längenfeld Kommunalgebäude & Co KG abgewickelt.


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