Brutaler Überfall auf Behinderten - Zwei Täterinnen ausgeforscht

Vor einer Woche wurde in der Innsbrucker Innenstadt ein 26-jähriger Gehbehinderter von zwei Frauen attackiert und ausgeraubt. Die Polizei forschte jetzt die Täterinnen aus.

Innsbruck - Zwei Innsbruckerinnen (23 und 26 Jahre alt) wurden von der Polizei als Hauptverdächtige im Fall eines Raubes auf einen 26-jährigen gehbehinderten Mann ausgeforscht.

Die beiden sollen am 15. August versucht haben den Mann zur Herausgabe von 100 Euro zu erpressen. Sie bedrohten den 26-Jährigen damit, dass sie ihn sonst wegen einer angeblichen Vergewaltigung anzeigen würden.

Der Mann gab ihnen kein Geld, doch tags darauf versuchten es die Frauen wieder. Wieder blitzten sie ab, doch diesmal blieb es nicht beim Erpressungsversuch. Sie attackierten den Mann körperlich und warfen ihn samt Rollstuhl um. Als er hilflos am Boden lag, stahlen sie seine Geldtasche, in der sich 50 Euro befanden.

Beide jungen Frauen wurden angezeigt. Die 23-jährige Haupttäterin wurde in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert.

Übergriff auf 73-jährige Frau

Auch vergangenen Dienstag kam es zu einem gewaltsamen Raub in Innsbruck. Dabei entriss eine 21-jährige Frau, die in Begleitung eines Mannes war, einer 73-Jährigen die Handtasche. Im Zuge der Fahndung wurde das Pärchen in einem Taxi ausfindig gemacht. Die suchtgiftabhängige Frau wurde ebenfalls in die Justizanstalt eingeliefert. (tt.com)


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