FIFA-Ethikkommission bestätigte Sperre gegen Bin Hammam

Wie die Fußball-Weltverband mitteilte, wurde ein Einspruch des ehemaligen Vize-Präsidenten aus Katar von der Berufungskommission abgewiesen.

Zürich – Nach Asiens Fußballverband hat auch der Fußball-Weltverband (FIFA) die vorläufige Suspendierung seines früheren Top-Funktionärs Mohamed bin Hammam bestätigt. Wie die FIFA am Donnerstag mitteilte, wurde ein Einspruch des ehemaligen Vize-Präsidenten aus Katar von der Berufungskommission abgewiesen. Der Weltverband beschuldigt den 63-Jährigen, im Wahlkampf um den FIFA-Chefposten im Vorjahr mehrere Funktionäre aus der Karibik mit je 40.000 Dollar bestochen zu haben.

Kurz vor dem Wahltermin im Mai 2011 hatte Bin Hammam seine Kandidatur um den höchsten Funktionärsposten im Weltfußball zurückgezogen. Präsident Joseph Blatter wurde im Amt bestätigt.

Der Internationale Sportgerichtshof hob die lebenslange Sperre Bin Hammans von allen Fußball-Aktivitäten wegen Bestechungsvorwürfen in diesem Sommer auf. Wenig später wurde er von FIFA und AFC vorläufig suspendiert. In Asien wird ihm finanzielles Fehlverhalten vorgeworfen. Bin Hammam bestreitet beide Vorwürfe. (APA/dpa)

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