Rapid trotz Führung in EL-Hinspiel 1:2 in Saloniki

Das Play-off-Hinspiel wurde von schweren Ausschreitungen überschattet.

Thessaloniki – Österreichs Fußball-Rekordmeister Rapid Wien hat sich um eine gute Ausgangsposition für den Einzug in die Gruppenphase der Europa League gebracht. Die Wiener mussten sich am Donnerstagabend im Play-off-Hinspiel bei PAOK Saloniki trotz einer 1:0-Führung noch 1:2 (1:0) geschlagen geben. Nach dem sehenswerten Führungstreffer von Deni Alar (25.) gelang Stefanos Athanasiadis (69.) der Ausgleich für PAOK, ehe Giorgos Katsikas (83.) für die Griechen sogar in Unterzahl noch nachlegte. Das Rückspiel steigt nächsten Donnerstag in Wien.

Das Spiel war von schweren Ausschreitungen vor und im Stadion überschattet. 15 Minuten vor Beginn stürmten Hunderte PAOK-Fans das Spielfeld, die Begegnung wurde mit fünf Minuten Verspätung dennoch angepfiffen. Rapid hofft auf die dritte Teilnahme an der Gruppenphase der Europa League. Diese hatte Österreichs letzter verbliebener Europacup-Vertreter bereits 2009 und 2010 erreicht.

Peter Schöttel (Rapid-Trainer): „PAOK war der verdiente Sieger. Unser Gegner war eindeutig stärker. Wir hatten einen günstigen Spielverlauf, sind gegen den Spielverlauf in Führung gegangen, hätten aber auch nicht mehr verlieren müssen. Das Ergebnis lässt uns alle Möglichkeiten, aber wir müssen in Wien einen sehr guten Tag erwischen.“

Schöttel über die Ausschreitungen vor Spielbeginn: „Prinzipiell will ich nur über das Sportliche sprechen. Ich habe so etwas noch nie erlebt. Es war richtig schlimm, was vor dem Spiel passiert ist, und die Mannschaft konnte diese Vorfälle nicht einfach wegwischen.“ (APA)

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