VW verkauft weltweit 10,3 Prozent mehr Autos

Ungeachtet der Autokrise in Westeuropa hat der VW -Konzern im Juli mehr Fahrzeuge abgesetzt. Die Zahl der weltweiten Auslieferungen kletterte um 10,3 Prozent auf 734.600. Vor allem in Asien, Nordamerika und Russland habe man weiter zugelegt, sagte Vertriebschef Christian Klingler am Freitag. Die Situation in Westeuropa bleibe aber „deutlich angespannt“.

Wegen der ausufernden Schuldenkrise sind die Pkw-Märkte dort seit Monaten auf Talfahrt. Darunter leiden besonders Massenhersteller wie PSA Peugeot Citroen, Fiat oder Ford. Auch die spanische VW-Tochter Seat schwächelt weiter: In den ersten sieben Monaten sackten die Verkaufszahlen in Europa um 17,2 Prozent ab, weltweit um 12,2 Prozent.

Der gesamte VW-Konzern mit seinen sieben Automarken verbuchte von Jänner bis Ende Juli in Westeuropa (ohne Deutschland) ein Absatzminus von 5,9 Prozent. Weil die Verkaufszahlen in Zentral- und Osteuropa kräftig anzogen, kam unterm Strich für Europa ein Plus von 1,6 Prozent heraus; verkauft wurden 2,23 Millionen Fahrzeuge. Rückgänge in Teilen Europas kann der Wolfsburger Autobauer locker anderswo wettmachen. Weltweit lieferte VW in den ersten sieben Monaten 5,19 Millionen Autos aus, das sind 9,1 Prozent mehr als vor Jahresfrist.

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