10.000er-Marke rückt näher

Imst – Selten genug kommt es vor, dass Bauarbeiten zügiger vorangehen als geplant. Nicht so bei der stufenweisen Erneuerung der Südtiroler S...

Imst –Selten genug kommt es vor, dass Bauarbeiten zügiger vorangehen als geplant. Nicht so bei der stufenweisen Erneuerung der Südtiroler Siedlung der Neuen Heimat Tirol (NHT) am Grettert in Imst: Dort ist man der Zeit ein ganzes Stück voraus.

Wo ursprünglich sechs Bauabschnitte geplant waren­, sind jetzt nur noch vier nötig, wie NHT-Projektleiter Elmar Draxl erklärt: „Der erste Bauabschnitt mit 33 Mietkaufwohnungen und einem Büro ist bereits fertig; Bauabschnitt 2 mit 49 Wohnein­heiten startet im kommenden Frühjahr und sollte im Herbst 2014 fertig sein.“

Die bestehenden Häuser Nummer 4, 5, 6 und 7 werden noch heuer abgerissen. Die Bauabschnitte 3 und 4 bringen jeweils 20 weitere Wohneinheiten, „insgesamt sollen es 160 sein und bis 2018 sollten alle Arbeiten abgeschlossen werden können“, fügt Draxl an. Alle Gebäude werden in Passivhausbauweise errichtet, eine Tiefgarage verbannt die meisten Autos unter die Erde. Nicht abgerissen werden hingegen die Hochhäuser am Grettert, die Wohnungen bekommen allerdings Stellplätze in der Tiefgarage.

Damit ist die NHT in Imst aber noch lange nicht fertig­: Bereits Ende November soll die Schlüsselübergabe auf Arzill stattfinden. Dort entstehen 50 neue Mietkaufwohnungen samt Tiefgarage. Der Bedarf ist gegeben, denn immerhin „waren mit Anfang August knapp 230 Wohnungssuchende in der Stadtgemeinde gemeldet“, sagt Imsts Wohnungsreferentin Doris Reheis.

Das wiederum dürfte die Stadtführung freuen, kommt man doch damit dem Ziel – nämlich rasch den 10.000sten Imster begrüßen zu dürfen – ein gutes Stück näher. Derzeit liegt man bei rund 9600 Hauptwohnsitzen. (jenny)


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