Zwei Männer starben bei Unfall auf der Westautobahn nahe St. Pölten

Die beiden Männer wurden offenbar von einem Lkw niedergestoßen und getötet.

Wien/St. Pölten - Auf der A1 bei St. Pölten sind am Samstag in den frühen Morgenstunden zwei Männer ums Leben gekommen. Sie wurden nach Angaben der Sicherheitsdirektion von einem Lkw erfasst, als sie an ihrem Auto einen defekten Reifen wechseln wollten. Bei den Opfern handelt es sich um Vater und Sohn, beide tschechische Staatsbürger. Zwei Angehörige, die den Unfall mitangesehen hatten, mussten betreut werden.

Die vier Tschechen waren in Richtung Salzburg unterwegs, als sie gegen 0.30 Uhr auf der Höhe der Raststation Völlerndorf einen Defekt an einem Reifen ihres Pkws hatten. Sie hielten auf dem Pannenstreifen an und sicherten das Fahrzeug vorschriftsmäßig mit einem Warndreieck ab, so die Sicherheitsdirektion.

Nur wenig später kam es zu dem folgenschweren Unfall: Laut Polizei war ein Kraftfahrer (52) mit einem Lkw-Zug hinter einem anderen Lastwagen unterwegs, dessen Chauffeur plötzlich nach links auslenkte. Unmittelbar darauf habe der 52-Jährige die beiden Männer auf dem ersten Fahrstreifen bemerkt. Beide wurden von dem Lkw-Zug erfasst. Für die Opfer kam jede Hilfe zu spät.

Bei den Angehörigen handelt es sich um eine 54-jährige Frau, die Lebensgefährtin eines der Getöteten, und ihren 17-jährigen Sohn. Beide blieben unverletzt, hatten den Unfall jedoch mitansehen müssen. Sie wurden von einem Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes und vom Akutteam NÖ betreut. Wie alt die Todesopfer waren, war laut Sicherheitsdirektion vorerst nicht bekannt. (APA)

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