Abrahams Kampfansage

Innsbruck – „Das war einmal mehr keine so schlechte Leistung, aber wir stehen halt wieder mit leeren Händen da“, schüttelte Tomas Abraham na...

Innsbruck –„Das war einmal mehr keine so schlechte Leistung, aber wir stehen halt wieder mit leeren Händen da“, schüttelte Tomas Abraham nach der 0:2-Nieder­lage bei der Austria ein weiteres Mal verständnislos den Kopf. Von wegen, die Mannschaft spielt gegen den Trainer oder lässt sich hängen. „Blödsinn. Wer so etwas sagt, liegt komplett daneben. Wir befinden uns in einem Tief, aus dem wir nur zusammen herauskommen. Das muss allen klar werden“, schwört der Wacker-Kapitän auf Zusammenhalt und erinnert sich an seine sechsjährige Zeit im türkischen Erstliga-Fußball. „Da lagen wir im Herbst auch einmal aussichtslos zurück und holten dann im Frühjahr noch über 30 Punkte.“

Dass er selbst noch nicht in Bestform ist, ärgert den 33-Jährigen selbst am meisten. „Gerade von mir als Führungsspieler muss mehr kommen“, zeigt sich der Tscheche durchaus selbstkritisch. Heute muss er nach dem Zeckenbiss im Sommer zur neuerlichen Blutprobe. Danach steht die Vorbereitung für den Westschlager gegen Salzburg im Tivoli auf dem Programm. Und Abraham hat auch schon das Mittel zur Besserung parat. „Nur 44 Prozent der Zweikämpfe wurden gegen die Austria gewonnen. Das ist im Abstiegsstress zu wenig. Wir müssen einfach noch mehr kämpfen. Das gilt auch für mich. Aufs Fußballspielen können wir uns dann wieder konzentrieren, wenn wir 30 oder mehr Punkte auf dem Konto haben.“ (w. m.)


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