Fendler Lifte: Investitionen tragen Früchte

Von Susi Zangerl...

Von Susi Zangerl

Fendels –Die Zwischenbilanz stimmt: Rund zehn Prozent mehr Frequenz im Juli und August auf den Liften in Fendels lassen die Verantwortlichen der Kaunertaler Gletscherbahnen, zu denen die Fendler Lifte seit 1989 gehören, lachen. Betriebsleiter Sepp Lenz, Urgestein und seit 1980 dabei, freut sich mit Geschäftsführer Eugen Larcher­, dass das Gebiet um die Sattelklause lockt. „In vielen kleinen Schritten haben wir für die Sommergäste ein Platzerl geschaffen, das große Akzeptanz findet.“ Rund 800 Gäste passieren täglich die Drehkreuze hinauf zum Sattelboden. „Das sind Zahlen, die für unser kleines, aber feines Gebiet sehr erfreulich sind, Steigerungen nach oben sind durchaus möglich“, lachen beide und blicken von der Terrasse des erweiterten und modernisierten Restaurants Sattelklause hinüber auf den Freizeitpark, wo Kinder die Attraktionen aktiv nützen und die Erwachsenen die Seele baumeln lassen. Seit die Fendler Lifte, die 1965 von Pionier Alois Schranz initiiert wurden, Ende der 70er Jahre mit den Kaunertaler Gletscherbahnen kooperierten und 1989 gänzlich übernommen wurden, ist der Modernisierungsschub ständig forciert worden.

„Über zehn Millionen Euro wurden investiert – 1992 der Vierersessellift Sattelboden, 1997 die Umlaufbahn von Ried im Oberinntal nach Fendels, dazu Schneeanlagen samt Pumpstationen und Pisten. Und heuer neuerlich rund 300.000 Euro allein für die Elektrifizierung des Planggerliftes, der bisher mit einem Dieselaggregat angetrieben wurde. Und fast alle Arbeiten werden von unseren eigenen Mitarbeitern erledigt“, freut sich Betriebsleiter Sepp Lenz.

Eile ist nun geboten, „denn bis Ende August müssen hier alle Arbeiten fertig sein, weil dann die Winter-Vorarbeiten am Gletscher zu erledigen sind“, sagt Lenz. In Fendels ist man bereits für den kommenden Winter gerüstet. Erweiterte Schneeanlage, neues Pistengerät, erweitertes Restaurant – für die 35 Mitarbeiter im Winterbetrieb neue Motivation. „Fendels hat vom Einstieg der Gletscherbahnen profitiert“, sagen sie.

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