FC Wacker heute in Graz als entspannter Außenseiter

Nach den beiden Meisterschaftssiegen gegen Ried und Mattersburg peilt der FC Wacker in der UPC-Arena den Aufstieg in das Cup-Viertelfinale an.

Von Wolfgang Müller

Innsbruck –Entspannter als zuletzt in der tipp3-Bundesliga, aber keineswegs locker nimmt der FC Wacker die Pokal-­Achtelfinalhürde Sturm Graz ins Visier. „Die Priorität hat für mich ganz klar die Meisterschaft, was aber nicht heißt, dass wir nicht auch im Pokal so weit wie möglich kommen wollen“, stellt Wacker-­Trainer Roland Kirchler­ klar und nimmt seine umformierte Mannschaft voll in die Pflicht: „Wir müssen so wie in der zweiten Halbzeit gegen Mattersburg auftreten, unseren Defensivblock noch weiter nach vorn schieben, um die spielerische Qualität der Grazer in den Griff zu bekommen­.“

In welcher Besetzung die Tiroler heute ab 18 Uhr (live ATV) in der UPC-Arena auflaufen, wollte Kirchler gestern noch nicht veraten. Fix war, dass der 22-jährige Markus Egger den routinierten Szabolcs Safar im Tor vertritt. „Das wusste ich schon länger. Dafür trainiere ich hart und ich freue mich auch auf dieses Spiel. Endlich wieder einmal eine Partie, in der nicht die Abstiegsangst regiert“, meinte­ Egger gestern in Graz vor dem Abschlusstraining. Fix ist weiters, dass Roman Wallner nicht dabei ist. Der Stürmer war gestern wegen seiner Magenbeschwerden beim Arzt. Auch Daniel Piesinger ist mit einer Nagelbettentzündung mehr als fraglich. Möglich, dass Carlos Merino vor dem Nachzüglerduell am Samstag in Wr. Neustadt eine Pause gegönnt wird. Der Schlüssel zum Weiterkommen liegt für Kirchler in den Standard­situationen: „Zuletzt waren wir nach Freistößen und Eckbällen dreimal erfolgreich, aber auch hinten anfällig.“

Für Sturm Graz ist der Pokal wohl die einzige Möglichkeit, sich für einen internationalen Bewerb zu qualifizieren. Dementsprechend angespannt ist die Lage vor dem heutigen Duell gegen die Schwarzgrünen. „Sie scheinen sich unter­ Kirchler wieder gefunden zu haben“, warnte Trainer Peter­ Hyballa vor den wieder­erstarkten Innsbruckern: Für den Deutschen steht fest, dass er seine bestmögliche Formation im Pokal aufs Feld schicken­ wird.

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