„Sind wir nur Schönwetterfahrer?“

Die Kritik an den Pistenbedingungen beim Weltcup-Auftakt in Sölden verhallte nicht ohne Echo: Pistenchef und Renndirektor verwahren sich gegen den Vorwurf von Verfehlungen, der ÖSV-Sportdirektor beschwichtigt.

Von Florian Madl

Sölden –Nein, Philipp Schörghofer hatte am Sonntag kein „rotes Blinklicht am Schädel“ gehabt, wie er nach seiner Zieldurchfahrt mit Startnummer eins meinte. Vielmehr einen „roten Schädel“: aus Wut, weil er sich als Schneepflug für andere sah und die Schuld an seinem schlechten Abschneiden beim Weltcup-Riesentorlauf in Sölden nicht bei sich zu finden glaubte: „So ein Scheißrennen hab‘ ich ehrlich gesagt noch nie gesehen“, schimpfte der 29-Jährige, nach dessen Lauf sich die Bedingungen schlagartig gebessert hatten.

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