Imster Schneekanonen sorgen für Kopfschütteln

Imst – Die für diese Jahreszeit ungewöhnlich tiefen Temperaturen sind des einen Freud, des anderen Leid. Zu ersterer Kategorie gehören zum B...

Imst –Die für diese Jahreszeit ungewöhnlich tiefen Temperaturen sind des einen Freud, des anderen Leid. Zu ersterer Kategorie gehören zum Beispiel die Imster Bergbahnen, die gestern die Schneekanonen im Skigebiet von Hoch-Imst angeworfen haben.

Was bei einigen aufmerksamen Bürgern für verständnisloses Kopfschütteln sorgte: Der Normalbürger müsse Sparlampen kaufen und die Bergbahnen würden die Energie zum Fenster rausschmeißen, wo man doch wisse, dass in den nächsten Tagen Föhn herrsche, lauteten die Vorwürfe.

Bergbahnen-Geschäftsführer Bernhard Schöpf beruhigt: „Wir mussten bei der Beschneiungsanlage einige Änderungen vornehmen, etwa beim Überlauf zum Beschneiungsteich. Und das wollten wir testen.“ Die tiefen Temperaturen seien einfach zu verlockend gewesen. Es gibt allerdings noch einen weiteren Grund für die frühe Kunstschneeproduktion: „Wir sind sehr bemüht, dass wir die heurige Saison bereits am 15. Dezember eröffnen können. Das ist ein großer Wunsch der Touristiker, auch wegen der Gratis-Skiwochen“, erklärt Schöpf. Normalerweise beginne die Saison in Hoch-Imst eine Woche später.

Und der Bergbahnengeschäftsführer macht deutlich, „dass wir ganz sicher nicht aus Jux und Tollerei beschneien. Dafür ist es ganz einfach zu teuer.“ (jenny)


Kommentieren