Hauch von Hollywood im Gerichtssaal

Los Angeles – Gut im Geschäft. Das sind mit Sicherheit all jene Anwälte, die einen Promi zu ihrem Klientenstamm zählen können. Denn für dies...

Los Angeles –Gut im Geschäft. Das sind mit Sicherheit all jene Anwälte, die einen Promi zu ihrem Klientenstamm zählen können. Denn für diese Damen und Herren gibt es immer etwas zu tun. Gleich zwei aktuelle Beispiele bestätigen diese These.

Da wäre zum einen Johnny Depp, der sich – gemeinsam mit seinen Bodyguards – wegen des Vorwurfs der Misshandlung einer Frau vor Gericht verantworten muss. Die 53-jährige Robin Eckert wirft den Leibwächtern nämlich vor, sie während eines Konzerts der Gruppe Iggy and the Stooges im vergangenen Dezember gewaltsam am Betreten des VIP-Bereichs gehindert zu haben, obwohl sie dafür Karten hatte. Depp habe den Vorfall verfolgt, aber nicht eingegriffen, als seine Bodyguards sie auf den Boden warfen. Ein Richter entschied deswegen, dass dies ausreichend für eine Anklage sei. Ob die Vorwürfe bewiesen werden könnten und ob sie möglicherweise übertrieben seien, sei eine andere Frage. Depps Anwalt wies eine Verwicklung seines Mandanten übrigens bereits zurück.

Auch für den Anwalt von Russell Brand gibt es wieder einiges zu tun. Der Schauspieler wird jetzt nämlich von einem gewissen Victor Sneed verklagt, der behauptet, dass Brand ihn im Jänner in Los Angeles mit dem Auto gestreift hätte. Der Kläger fordert deswegen umgerechnet 19.300 Euro Schadenersatz und gibt folgende Schäden an: Er wäre verletzt worden, sein Grundstück beschädigt, er hätte Gehaltseinbußen gehabt, da er nicht arbeiten konnte, und er musste außerdem einige Arztrechnungen begleichen. Brand selbst äußerte sich zu der Geschichte übrigens noch nicht.

Kein goldenes Näschen verdient sich hingegen der Rechtsbeistand von Tom Cruise. Der Akteur will nämlich von einer Anzeige gegen einen Nachbarn, der nachts sein Grundstück in Beverly Hills betreten hatte, absehen. „Tom ist kein nachtragender Typ“, erklärte Cruise‘ Anwalt. Der Eindringling sei betrunken gewesen, habe aber nicht in böser Absicht gehandelt. (dpa, gala.de, kew)

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