Schlusspfiff für den GAK: Gericht lässt das Unternehmen schließen

Der Verein war nicht in der Lage die Fortführungskaution von 50.000 Euro zu stellen.

Graz - Im 110. Jahr seines Bestehens endete die Geschichte des Grazer Traditionsvereins GAK. Am Dienstagnachmittag wurde vom Landesgericht für Zivilrechtssachen der Beschluss zur Liquidierung des Unternehmens unterfertigt. Nun läuft noch ein Rekurs, der bis Ende kommender Woche von der Instanz entschieden sein dürfte.

Wie Richterin Ulrike Russ am Mittwoch gegenüber der APA erklärte, sei die Schließung auf Antrag des Masseverwalters und mit Zustimmung des letzten Präsidenten Benedikt Bittmann erfolgt. Für den Fortbetrieb wären monatlich 129.000 Euro notwendig gewesen, als Fortführungskaution hätten bis 30. Oktober 50.000 und bis 2. November nochmals 100.000 Euro hinterlegt werden müssen.

Es scheiterte aber schon an der ersten Summe, die nicht zur Gänze aufgebracht werden konnte. Um das Kapitel endgültig zu schließen, wird sich nun noch die Berufungsinstanz mit einem Rekurs des Rechnungsprüfers befassen.

Der Profibetrieb beim GAK ist bereits seit Montag eingestellt. Die Jugend („GAK Juniors“) wurde als eigner Verein ausgegliedert, die Nachwuchsarbeit soll gesichert sein. (APA)


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