0:3 – Hypo chancenlos

Für die Volleyballer von Hypo Tirol gab es beim Champions-League-Auswärtsspiel bei Roeselare (BEL) nichts zu holen: 0:3 (22:25, 12:25, 14:25).

Von Daniel Suckert

Innsbruck –Hoppala! Beim erfolgsverwöhnten Hypo Tirol Volleyballteam herrscht akuter Gesprächsbedarf. Nach dem unerwarteten 0:3 in der Mitteleuropäischen Liga (MEVZA) gegen Bratislava am vergangenen Wochenende gab es auch beim Champions-League-Auftritt in Belgien kein Erfolgserlebnis. Ganz im Gegenteil: Die Tiroler schlitterten gegen Roeselare in ein klares 0:3 (22:25, 12:25, 14:25)-Debakel.

„Ich weiß, ihr Service ist sehr stark, aber wir müssen unsere Fehler abstellen“, polterte Hypo-Headcoach Stefan Chrtiansky Mitte des zweiten Satzes. Zu diesem Zeitpunkt lag Hypo mit 5:14 im Rückstand. Trainer Chrtiansky probierte alles – doch es funktionierte so gut wie gar nichts an diesem Abend. Das 12:25 für Roeselare war eindeutig.

Und das, obwohl Hypo in Satz eins lange Zeit gut mithalten konnte. Doch in den entscheidenden Situationen gab die Effektivität den Ausschlag: Roeselare machte zwar mehr Fehler, nutzte die Chancen jedoch besser. Bei der jungen Hypo-Garde machte sich hingegen das fehlende Selbstvertrauen bemerkbar.

In derselben Tonart ging es auch im dritten Satz weiter. Die Fehlerquote der Dunkelblauen erhöhte sich, parallel dazu auch die Unsicherheit. Die Folge: 14:25. Mit einem Punkt aus zwei Spielen rückt der Aufstieg ins Play-off in weite Ferne.

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