18-Jähriger sterbend aufgefunden: Kein Mord

Die Obduktion ergab, dass der junge Mann durch eindeutige Sturzverletzungen um Leben gekommen war.

Linz – Im Fall eines 18-Jährigen, der am Donnerstag der vergangenen Woche schwer verletzt in Linz aufgefunden worden war und einen Tag später im Krankenhaus gestorben ist, hat die Polizei den Mordalarm abgeblasen. Bei der Obduktion wurden eindeutige Sturzverletzungen festgestellt, gab danach die Pressestelle der Polizei auf APA-Anfrage am Freitag bekannt.

Angehörige waren davon ausgegangen, dass er erschlagen worden sei. Der Bursch sei bereits Donnerstag früh verschwunden gewesen, als ihn sein Vater in die Arbeit fahren wollte. Um 8.45 Uhr wurde er von einer Putzfrau beim Volkshaus Auwiesen gefunden. Er hatte schwere Kopf- und Brustkorbverletzungen, Beckenbrüche sowie Verletzungen an Armen und Händen.

Er wurde in das Linzer Allgemeine Krankenhaus gebracht, wo er Freitag vergangener Woche starb. Aufgrund des Obduktionsergebnisses geht die Polizei von einem Sturz, möglicherweise von einem Gerüst am Fundort aus. Fremdverschulden wird ausgeschlossen. (APA)

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