Anonymer Zeuge bringt Grasser unter Druck

Wien – Von einem „Überraschungszeugen“ gegen den Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser in der Causa Buwog berichtet das Magazin Format unter ...

Wien –Von einem „Überraschungszeugen“ gegen den Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser in der Causa Buwog berichtet das Magazin Format unter Berufung auf ein Rechtshilfeansuchen der Wiener Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA). Der Name des Zeugen wird aus taktischen Gründen geheim gehalten, am 13. September 2012 soll dieser über angebliche Treffen zwischen Grasser und Gerhard Toifl, dem früheren Anwalt seines Trauzeugen Walter Meischberger, ausgesagt haben. Dabei sei es darum gegangen, ob es Beschränkungen für Geldtransfers gebe. Allerdings wisse er nicht, ob Grasser „betrieblich“ oder privat Geld transferieren habe wollen. „Ich weiß nur, dass es um Beträge über dieser 10.000-Euro-Grenze ging.“ Außerdem beschreibt WKStA-­Chef Walter Geyer laut Format einen Versuch, eine „Beteiligung“ des Immobilienhändlers Ernst Karl Plechs und Grassers an der Buwog-Affäre „zu verheimlichen“.

Für Grassers Anwalt Manfred Ainedter handelt es sich dabei lediglich „um die Wiedergabe von Mutmaßungen der Staatsanwaltschaft aus dem April 2012“. (TT)

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