Lebenshilfe: Vergleich mit Laucher gescheitert

Innsbruck – Die Abberufung des ehemaligen Lebenshilfe-Geschäftsführers Anton Laucher führte zu einem arbeitsgerichtlichen Nachspiel. Im Zusa...

Innsbruck –Die Abberufung des ehemaligen Lebenshilfe-Geschäftsführers Anton Laucher führte zu einem arbeitsgerichtlichen Nachspiel. Im Zusammenhang mit der Lebenshilfe-Affäre hat sich die Lebenshilfe von beiden Geschäftsführern getrennt. Laucher, der im November 2011 entlassen wurde, hatte jedoch einen unkündbaren Vertrag bis 2017 und macht gegenüber der Lebenshilfe rund 1,5 Millionen Euro geltend. Im Mai gab es am Landesgericht Innsbruck eine erste Verhandlungsrunde, die jedoch zur Einvernahme weiterer Zeugen vertagt wurde.

Am kommenden Dienstag wird der Arbeitsgerichtsprozess fortgesetzt. Er ist für mehrere Tage anberaumt. Im Vorfeld der Verhandlungen gab es intensive Vergleichsverhandlungen zwischen der neuen Lebenshilfe-Führung und Laucher, die jedoch gescheitert sind. Die Lebenshilfe unterbreitete Laucher ein Angebot von rund 150.000 Euro, das dieser jedoch abgelehnt hat.

Wegen zu hoher Managergehälter und In-sich-Geschäften (Landesrechnungshof) von Ex-Präsident Hanspeter Zobl gelangte die Lebenshilfe Ende 2010 in die Schlagzeilen. Zobl und Vereinsgeschäftsführer Helmut Rochelt traten daraufhin zurück, in der Folge mussten auch die beiden Chefs der Lebenshilfe GmbH gehen. (pn)


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