Über 90 Wale und Delfine in Australien gestrandet

Fischer entdeckten auf der Insel Tasmanien mehr als 90 Wale und Delfine. 80 Tiere waren bereits verendet.

Sydney - Auf der Insel Tasmanien vor Australien sind am Wochenende mehr als 90 Wale und Delfine gestrandet. Als Fischer sie am Samstag entdeckten, waren bereits 80 Meeressäuger verendet. Freiwillige Helfer hofften am Sonntag, wenigstens zwei Wale und sechs Delfine retten zu können, wie lokale Medien berichteten. Die Tiere sollten bei Flut wieder in tieferes Wasser bugsiert werden.

Unter den gestrandeten Tieren waren etwa 70 Grindwale und 20 Große Tümmler. Häufig bleiben solche Rettungsaktionen erfolglos, denn oft kehren die Tiere zurück und stranden erneut.

„Die Menschen, die so etwas mitansehen, sind oft ganz verzweifelt“, sagte eine Sprecherin der tasmanischen Natur- und Wildschutzbehörde dem Rundfunksender ABC. „Es ist eine emotionale Angelegenheit, wenn sich so viele Wale an den Strand werfen.“ (APA/dpa)

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