Lenker ließ verletzten Mitfahrer nach Unfall bei Salzburg zurück

Ein Auto hatte sich in der Nacht zu Sonntag überschlagen. Der mutmaßliche Fahrer floh nach Hause. Als ihn die Polizei aufgriff, hatte er 1,8 Promille und keinen Führerschein. Er stritt ab, der Unfallenker zu sein.

Symbolfoto.
© Jan Hetfleisch

Salzburg – Seinen verletzten Mitfahrer hat in der Nacht auf Sonntag ein Autofahrer nach einem Verkehrsunfall beim Knoten Salzburg an der Unfallstelle zurückgelassen und ist geflohen. Bei dem Lenker dürfte es sich um einen 31-jährigen Halleiner handeln, den die Polizei wenig später zuhause antraf. Der Mann hatte 1,8 Promille Alkohol im Blut und besitzt keinen Führerschein. Er bestritt, den Wagen gelenkt zu haben, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Der VW-Bus war um 23.15 Uhr auf der Tauernautobahn beim Knoten Salzburg nach einem Überholvorgang rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der Wagen prallte gegen die Leitschiene, überschlug sich und blieb auf der Lenkerseite liegen. Ein 41-Jähriger, der im Fond mitgefahren war, erlitt dabei leichte Verletzungen. Er wurde nach der Erstversorgung ins Krankenhaus eingeliefert.

Als die Polizei eintraf, fehlte vom Fahrzeuglenker jede Spur. Der Verletzte gab an, dass ein 31-jähriger Halleiner am Steuer des Autos gesessen sei. Die Beamten fanden den mutmaßlichen Lenker wenig später zuhause. Da er bestritt, den Wagen gefahren zu haben, wird die Polizei noch weitere Erhebungen durchführen. Die A10 war im Unfallbereich eine halbe Stunde nicht und eine weitere halbe Stunde nur einspurig befahrbar. Der Rückstau erreichte eine Länge von nicht einmal 300 Meter. (APA)

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