Neun Tote und acht Vermisste nach Explosion in russischer Kohlemine

Vier Bergleute konnten sich nach der Detonation retten.

Moskau – Im Nordwesten Russlands hat es am Montag früh eine Explosion in einer Kohlemine gegeben. Zum Zeitpunkt des Unglücks hätten 22 Menschen in dem Bergwerk gearbeitet, vier hätten sich nach der Detonation retten können, sagte eine Sprecherin des russischen Notfallministeriums. Neun Bergleute kamen ums Leben. Acht weitere Kumpel seien in der Grube in der nordrussischen Region Komi wahrscheinlich von Trümmern eingeschlossen, teilte das Innenministerium mit. Zuvor habe es eine Methangasexplosion gegeben.

In ersten Berichten war noch von insgesamt 18 Vermissten die Rede gewesen. Das Unglück ereignete sich in der Republik Komi. In Russland sind Minenunglücke wegen der veralteten Ausrüstung und der häufigen Missachtung der Sicherheitsregeln häufig. (APA/AFP)

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