Achter „Landsat“-Satellit führt 40 Jahre dauernde Forschung fort

Seit mehr als 40 Jahren sammelt die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit ihrem „Landsat“-Programm wertvolle Informationen über die Erde. Jetzt ist der achte Satellit der Langzeit-Mission erfolgreich gestartet.

Washington – Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat einen neuen Satelliten zur Erdüberwachung ins All geschickt. Er soll beispielsweise Daten über Naturkatastrophen und den Zustand der Wälder sammeln. Der Satellit des „Landsat“-Programms sei am Montag pünktlich und ohne Probleme an Bord einer Atlas-Rakete von einer kalifornischen Luftwaffenbasis aus gestartet, teilte die Nasa mit.

Auf dem von der Raumfahrtbehörde veröffentlichten Video ist zu sehen, wie die Rakete in den strahlend blauen Himmel abhebt. 79 Minuten später habe der Satellit von der Rakete abgedockt und die ersten Signale zur Erde geschickt. Innerhalb der kommenden zwei Monaten soll er seine rund 700 Kilometer von der Erde entfernte Umlaufbahn erreichen.

Überwachung des Klimawandels

Mit dem „Landsat“-Programm sammelt die Nasa bereits seit mehr als 40 Jahren Informationen über die Erde. Der jetzt ins All geschickte Satellit ist bereits der achte der Langzeit-Mission. Deren Informationen sind nach Nasa-Angaben ein Schlüssel, um den Klimawandel zu überwachen.

Die Mission sei zudem hilfreich zur Verbesserung der Gesundheit von Menschen und des Artenreichtums, des Wasser- und Energiemanagements, der Städteplanung, der Überwachung der Landwirtschaft und des Katastrophenmanagements, sagte Nasa-Chef Charles Bolden. „All das hat für die Wirtschaft der USA und der Welt unermesslichen Nutzen gebracht.“

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