Chaos nach heftigen Schneefällen in Teilen Österreichs

Auf der Gailtal-Bahnstrecke zwischen Arnoldstein und Hermagor entgleiste ein Regionalzug. Der einzige Fahrgast blieb unverletzt. Im Flugverkehr ist es am Airport Schwechat zu Verzögerungen gekommen.

Wien - Nach heftigen Schneefällen hat es am Dienstag in Teilen Österreichs Chaos im Individual- und öffentlichen Verkehr gegeben. Besonders betroffen waren Hunderte Lkw-Fahrer, die auf Autobahnparkplätzen in Kärnten und der Steiermark gestrandet waren, nachdem Italien und Slowenien aufgrund der Schneefälle ein Einreiseverbot für Schwerfahrzeuge über 7,5 Tonnen erteilt hatten. Gegen 10 Uhr wurde zunächst die Sperre der italienischen Autobahn durch das Kanaltal aufgehoben.

Aufgrund des vielen Neuschnees entgleiste auf der Gailtal-Bahnstrecke zwischen Arnoldstein und Hermagor in Nötsch ein Regionalzug. Laut ÖBB war ein Drehgelenk der Garnitur aus den Schienen gesprungen. Der einzige Fahrgast blieb unverletzt, die Bahnstrecke musste gesperrt werden. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.

Verzögerungen im Flugverkehr

Auch in Wien hat es aufgrund der winterlichen Verhältnisse Verzögerungen im öffentlichen Verkehr gegeben. Um auch die Straßen in der Bundeshauptstadt wieder sauber zu bekommen, war der Winterdienst im Großeinsatz. 76 Streu- und Räumfahrzeuge der MA 48, 106 Fahrzeuge privater Partner und 178 Kleinfahrzeuge der Straßenreinigung kamen zum Zug, informierte die für die Schneeräumung zuständige Magistratsabteilung.

Im Flugverkehr ist es am Airport Schwechat ebenfalls zu Verzögerungen gekommen. „Schneeräumung und Enteisung werden eingesetzt“, sagte Sprecher Peter Kleemann. „Wir raten den Passagieren, vor der Fahrt zum Flughafen sich über den Status des Fluges zu informieren“, so Kleemann. Bis Mittag waren drei Flüge ausgefallen. (APA)

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