Amokläufer erstach auf Pazifikinsel Guam zwei Japaner

Rund ein Dutzend weiterer Touristen, darunter laut dem Krankenhaus ein drei Monate altes Baby und ein dreijähriges Kleinkind, wurden verletzt.

Washington, Tokio - Ein Amokläufer hat auf der Pazifikinsel Guam mindestens zwei japanische Touristen erstochen und rund ein Dutzend weitere verletzt. Wie die Behörden des US-Außengebiets am Mittwoch mitteilten, raste der Mann am Dienstagabend mit seinem Wagen über einen Gehweg in ein Schaufenster eines Geschäfts der Ferienanlage Outrigger Guam Resort, sprang aus dem Fahrzeug und begann sofort mit seiner Messerattacke.

Mindestens eine 28-jährige und eine 82-jährige Urlauberin aus Japan wurden nach Krankenhausangaben getötet, die örtliche Polizei sprach von drei Toten. Rund ein Dutzend weiterer Touristen, darunter laut dem Krankenhaus ein drei Monate altes Baby und ein dreijähriges Kleinkind, wurden verletzt.

Nach Angaben der Polizei ist der mutmaßliche Angreifer in Haft. Das Motiv des 20-Jährigen war zunächst unklar.

Für die Insel mit seinen rund 180.000 Einwohner war die Tat ein schwerer Schock. Gouverneur Eddie Calvo sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. Jeder, der die Menschen auf Guam kenne, wisse, dass ihnen derartige Gewalt fremd sei, sagte Calvo.

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Die Pazifikinsel mit ihren rund 180.000 Einwohnern lebt vor allem vom Tourismus. Allein aus Japan kommen jährlich eine Million Urlauber. (APA/AFP)


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