WM-Aschermittwoch: Wunsch nach einer Fleischkassemmel

Das Fasten wird einem während der Ski-WM in Schladming nicht leicht gemacht.

Schladming - Aschermittwoch ist der Beginn der Fastenzeit. An diesem Tag heißt es auf Fleisch und Süßigkeiten zu verzichten. Das hat mir zumindest früher die Mama „eingetrichtert“ - und daran halte ich mich auch heute noch.

Doch ausgerechnet am Aschermittwoch ist der Hunger irgendwie immer am größten. Beim Gedanken an eine Fleischkassemmel oder eine Tafel Schokolade läuft mir das Wasser im Munde zusammen. Das ist auch während der Ski-WM in Schladming nicht anders.

Getrieben von den Gelüsten und des knurrenden Magens geht es vom Apartment Richtung WM-Arena. Es wird sich wohl eine fleischlose Mahlzeit finden lassen. Wo am Faschingsdienstag noch die WM-Burger, Grillwürste und Schnitzelsemmel über die Theke gingen, ist heute geschlossene Küche angesagt. Die Standln hinter dem Zielstadion der Planai nehmen den Ruhetag wörtlich.

Meine innere Stimme sagt mir: „Gut, so kannst du dich ans Fasten halten!“ Mein Magen hingegen sagt: „Weitersuchen!“ Das mache ich auch. Und in der Fußgängerzone werde ich dann auf eine harte Bewährungsprobe gestellt. Ein Standl mit Spezialitäten aus der Steiermark nach dem anderen. Vom Backhendl über den Hirschleberkas bis hin zu frisch zubereiteten Würstln ist alles dabei.

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Ich bleibe stark, lasse die Köstlichkeiten links liegen und biege stattdessen in einen Supermarkt ab. Thunfischbrot ist angesagt. Mein Gewissen ist befriedigt, mit der Gesamtsituation bin ich aber unzufrieden. Morgen bin ich dann wieder glücklich, dann gibt‘s Fleisch und hoffentlich die nächste WM-Medaille für Österreich! (alm)


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