Alkoholverbot für Jugendliche meist beachtet

Innsbruck – Die Stadtpolizei von Innsbruck nutzte die abgelaufene Faschingszeit gemeinsam mit der mobilen Überwachungsgruppe des Stadtmagist...

Innsbruck –Die Stadtpolizei von Innsbruck nutzte die abgelaufene Faschingszeit gemeinsam mit der mobilen Überwachungsgruppe des Stadtmagistrats dazu, Jugendschutzkontrollen durchzuführen. Vom Unsinnigen Donnerstag bis Faschingsdienstag wurden Kontrollen in etwa 50 Lokalen in Innsbruck durchgeführt und auch spezielle Nachschauen wie am Faschingsdienstag gehalten. Dabei mussten 25 Vergehen nach dem Tiroler Jugendschutzgesetz angezeigt werden, welche Delikte wie unerlaubter Alkoholkonsum und nicht erlaubter Tabakkonsum beinhalteten.

Zwei Anzeigen gab es aufgrund von Alkoholausschank an Jugendliche und drei Anzeigen wegen Bettelei. Allein am Faschingsdienstag mussten im Innenstadtbereich vier strafgerichtliche Vergehen angezeigt werden. Dabei handelte es sich um ein Vergehen nach dem Suchtmittelgesetz, zwei Sachbeschädigungen und eine Körperverletzung. „Das Ergebnis zeigt, dass nicht nur die Sensibilisierung wichtig ist, sondern auch Kontrollen notwendig sind“, betont Stadtpolizeikommandant Martin Kirchler. Er stellt aber auch fest, dass die Anzahl der Übertretungen im Verhältnis zu den tatsächlich kontrollierten Personen „als sehr gering zu bezeichnen ist“. Jugendliche wie Lokalbetreiber seien „weitgehend diszipliniert“, sagt er im Gespräch mit der TT.

Auch der Einsatzleiter des Roten Kreuzes, Stefan Zumtobel, bemerkt, dass der Veranstalter am Faschingsdienstag „sehr strikt auf die Einhaltung des Ausschankverbots für hochprozentige Alkoholika“ geachtet habe. Die 16 im Einsatz befindlichen Sanitäter und ein Notarzt waren hauptsächlich mit Verletzungen beschäftigt, die durch Schnittwunden entstanden, und Kreislaufproblemen. Zwanzig Mal mussten sie zu Patienten ausrücken. „Elf Personen mussten wir zur Abklärung in die Klinik bringen“, resümiert Notarzt Thomas Höller. (TT, saku)

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