Innsbrucks Bischof Scheuer verhüllte das Großglocknerkreuz

Mit einem Tuch verhüllte Bischof Manfred Scheuer das Gipfelkreuz des Großglockners. Sein Beitrag zur österreichweiten „Aktion Glaube: verhüllen – enthüllen – entdecken“.

Kals – Der Innsbrucker Diözesanbischof Manfred Scheuer hat am Donnerstag gemeinsam mit Bergkameraden die Christusgestalt am Großglocknerkreuz violett verhüllt. Die Aktion ist ein Beitrag zur österreichweiten „Aktion Glaube: verhüllen - enthüllen - entdecken“, teilte die Diözese in einer Aussendung mit.

Für den bergerfahrenen Bischof gehe es mit der Aktion vorrangig darum, die Aufmerksamkeit auf die vielen religiösen Symbole zu lenken, die täglich und überall präsent seien, dennoch oft übersehen würden. Es gehe auch um eine Dimension des Menschseins: Not und Leid würden oft ausgeblendet.

Pünktlich um 7 Uhr erfolgte der Start zur „Königstour“ auf den Großglockner. Von der Stüdlhütte, wo die Gruppe im Winterraum übernachtete, mussten noch rund 1.000 Höhenmeter bewältigt werden. Temperaturen um minus 15 Grad und eisiger Wind hätten die Teilnehmer begleitet.

Bis weit nach der Adlersruhe (3.454 Meter hoch) hätten die beiden Seilschaften die Strecke mit den Tourenskiern zurücklegen können, dann sei es mit Bergschuhen die letzten Meter weiter zum höchsten Gipfel Österreichs gegangen, wo um die Mittagszeit Gipfelsieg gefeiert wurde. (APA)

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