Rittern um das Antreten bei der Wahl

Innsbruck – Bis 15. März ist klar, wer zur Landtagswahl am 28. April antreten wird. Bis Mitte März müssen die Wahllisten abgegeben werden....

Innsbruck –Bis 15. März ist klar, wer zur Landtagswahl am 28. April antreten wird. Bis Mitte März müssen die Wahllisten abgegeben werden.

Um antreten zu können, braucht es die Unterschriften von drei Landtagsabgeordneten. Das ist beispielsweise für den Bürgerklub von Fritz Gurgiser ein Vorteil. Gurgiser und Thomas Schnitzer sitzen im Landesparlament. Damit sind zwei Drittel des Jobs schon erledigt. Der andere Weg ist, tirolweit an die 800 Unterschriften zu sammeln. Die Unterstützungserklärungen müssen am Gemeindeamt abgegeben werden oder man behilft sich mit einem Notar, der beim Unterschriftensammeln dabei ist.

Neben dem Bürgerklub ringen unter anderem das Team Stronach, die Piratenpartei und weitere Kleinstgruppierungen um Unterschriften.

Die etablierten Parteien haben es da leichter. Sie haben bereits ihre Wahlkampfbudgets geschnürt. 1,5 Millionen Euro setzt die ÖVP für Plakate, Inserate und Co. ein. Die SPÖ muss mit 600.000 Euro auskommen. Die Freiheitlichen haben 500.000 Euro zur Verfügung, die Tiroler Grünen können 300.000 Euro in die Schlacht werfen. Sollte die Liste Fritz antreten, wären rund 400.000 Euro für den Wahlkampf reserviert.

Unter den neuen Parteien wurde „vorwärts Tirol“ mit 200.000 Euro von einem Großspender ausgestattet. Allerdings will Spitzenkandidat Hans Lindenberger auf Großplakate verzichten. Stronach hätte eine Million Euro zur Verfügung. (aheu)


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