„Rot-Blau in Salzburg wäre sexy“

FPÖ-Stratege Kickl ortet im Herbst einen Zweikampf SPÖ gegen FPÖ.

Salzburg –FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl freut sich sichtlich auf das Superwahljahr. Die vier Landtagswahlen im Frühjahr seien für ihn der Auftakt für das „große Match bei der Nationalratswahl mit der SPÖ um Platz eins“, sagt Kickl im Gespräch mit der Tiroler Tageszeitung. Er erwartet sich von den Wahlen in Kärnten, Salzburg, Niederösterreich und Tirol „Dynamiken“ für die Nationalratswahl. Die Bundespartei will den Bundesländern über Koalitionen in den Ländern nichts dreinreden, aber Kickl ortet „eine enorme Bandbreite bei der FPÖ“. In Kärnten sieht er die FPK zurück auf der Siegerstraße, weil „dort die Bürger keinen linken Landeshauptmann wollen“. Es sei für ihn in Kärnten eine Zusammenarbeit nach der Wahl zwischen Freiheitlichen und Team Stronach nicht ausgeschlossen. In Tirol sieht er Schwarz-Blau als Variante. „So könnte die FPÖ unter Gerald Hauser nach dem 28. April mithelfen, das zerstrittene bürgerliche Lager in einer Koalition zu einigen.“ In Salzburg wiederum wäre für Kickl nach dem 5. Mai „Rot-Blau sexy“. In Niederösterreich geht Kickl von einem Zugewinn der FPÖ unter ihrer Spitzenkandidatin Barbara Rosenkranz aus, so dass sich im niederösterreichischen Landtag „keine Absolute mehr für Erwin Pröll“ ausgehen wird. Kickl geht davon aus, dass die Ergebnisse bei den Landtagswahlen „der ÖVP vor Augen führen werden, dass das Jahr 2013 eben nicht das Jahr der Schwarzen sein wird“. Und bei „Werner Faymann und der SPÖ „wird die Nervosität ansteigen“. (misp)


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