Strabag setzt auf Ausbildung

Die Strabag-Lehrlingsakademie als Talenteschmiede hat sich bewährt. Für das Unternehmen eine Investition in die Zukunft.

Kundl –Vor drei Jahren wurd­e die Strabag-Lehrlingsakademie eingeführt. Heuer absolvierten 14 Burschen diese Ausbildung, die sowohl theoretisches wie praktisches Wissen abverlangt. „Noch nie hatten wir so eine gute Grupp­e wie dieses Jahr“, lobt Akademieleiter Gerhard Umfe­r die Absolventen. Zur Feier war auch Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf nach Kundl gekommen.

Direktor Manfred Lechner sieht die fünfwöchige Aus­bildung als weiteren Punkt der Investition in die Zukunft. Eine Herausforderung ist sie auch für die Bauleiter und Techniker, die während dieser Zeit vortragen, denn sie haben keine pädagogische Ausbildung und kommen alle aus der Praxis. Schalungs- und Leitungsbau, Vermessungstechnik und Teamgeist­bildung standen unter andere­m auf dem Plan. Die Landesrätin verwies auf die Tatsache, dass sich 50 Prozent der 15-Jährigen für das duale Ausbildungs­system entscheiden: „Wir mögen zwar bei der PISA-Studie nicht so gut abschneiden, aber wir haben weniger Jugendarbeitslose als in den nordischen Ländern. Und das ist mir wichtiger.“

Derzeit müssen die Lehrling­e des Bau­gewerbes noch die Berufsschule in Oberösterreich besuchen. Das soll sich aber ändern. In absehbarer Zeit sollten diese Lehrlinge in Absam integriert werden. „Die Kündigungsfrist mit Oberösterreich beträgt fünf Jahre. Bis dorthin werden wir einen ordentlichen Lehrplan erstellen“, so Lechner. Nach einer praktischen Demonstration ihrer Arbeiten erhielten die Lehrlinge ihren Akademieabschluss überreicht. (be)

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